Idee – Projektbeschreibung

Wie alles begann… Es war auf dem 12. intrinsify!me Wevent in Berlin. Dort entstand am Sonntag Vormittag in einer Session über die Werte der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts die Idee, das nicht immer nur in Worten zu beschreiben, sondern zu zeigen. Also einen Film zu machen. Wir hatten in den Monaten zuvor viel darüber nachgedacht und diskutiert, was den “21st-Century-Spirit” ausmacht, und dazu einiges formuliert und veröffentlicht. Bei dem Film dachten wir zuerst nur an drei Minuten, in denen wir beobachtbares Verhalten filmisch darstellen. Und dann ergab ein Gedanke den anderen... Fünf von uns sind drangeblieben und haben die Idee vom Film weiter gedacht und weiter gemacht, unterstützt von zahlreichen Mitstreitern. Erste Drehs Sechs Wochen später standen wir bei allsafe JUNGFALK in der Werkshalle und haben die ersten drei Tage gedreht. Wie es dazu kam? Anrufen, fragen - erst Skepsis ernten, mit einem Konzept doch überzeugen und auf ein mutiges Team treffen, das sich auf Unbekanntes einlässt - und das selber auch tun. Aus diesem Dreh entstand der erste Trailer. Die Resonanz aus der Community hat uns ermutigt weiterzumachen. Wir haben Premium Cola und hhpberlin besucht, ein Interview mit Thomas Sattelberger geführt und weitere Ausschnitte veröffentlicht. Die Resonanz wuchs. Finanzierung Parallel wuchs die Idee, das Projekt durch Crowdfunding zu finanzieren. Die Beteiligung einer großen Community passte zum Geist des Projekts und außerdem würde Crowdfunding auch gleich ein Test sein, wie die Umwelt auf die Idee von AUGENHÖHE - Film und Dialog wie es inzwischen hieß reagieren würde. Das war gleichzeitig das Problem... unbewusst wuchs die Angst, dass das Projekt floppen könnte. Deswegen haben wir uns eine Weile um den Start des Crowdfundings gedrückt. Einmal begonnen, wurde die Crowdfunding-Kampagne zu einer der erfolgreichsten in Deutschland 2014. 52.155 EUR standen am Ende bei startnext zu Buche. Im Zuge dieser Kampagne war eine Community entstanden, die fortan den Gedanken von AUGENHÖHE verbreitete. Weitere Drehs Mit gesicherter Finanzierung ging es weiter: Wir haben das sysTelios Gesundheitszentrum besucht und sind bei adidas und unilever der Frage nachgegangen, welche ermutigenden Ansätze neuer Arbeitswelten es auch in großen Unternehmen gibt. Premiere und Veranstaltungen Nach etliche Stunden im Schneideraum war es am 30. Januar soweit: Knapp 400 Menschen feierten im Museum der Arbeit in Hamburg Premiere, diskutierten engagiert über neue Ansätze in der Arbeitswelt, sprachen mit Menschen aus den gezeigten Unternehmen und knüpften neue Kontakte. Seitdem laufen fast jeden Tag Veranstaltungen unter dem Motto AUGENHÖHE - Film und Dialog. Menschen diskutieren in Unternehmen, auf Konferenzen, in Schulen und Hochschulen. Sie denken über ihre eigene Arbeitswelt nach, wägen alternative Wege ab und initiieren konkrete Projekte. Die Anzahl der Veranstaltungen und der Menschen, die AUGENHÖHE aufgegriffen haben, übertrifft unsere kühnsten Träume. Es macht uns glücklich zu sehen, wie sehr offenbar die Zeit reif ist für dieses Thema. Lasst uns gemeinsam die Arbeitswelt weiter verändern.